Angehörige Psychisch Kranker

Angehörige Psychisch Kranker - vor allem ihre Kinder - haben mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen, benötigen spezielle Unterstützung und Informationen. Hier werden sie fündig.

Psychisch krank. Und jetzt?

Erstinformation für Familien mit psychisch kranken Menschen

"Wenn jemand psychisch erkrankt, müssen die Angehörigen mit vielen Belastungen und Anforderungen fertig werden. Dabei ist es nicht leicht, im Dschungel der Diagnosen, Therapien und Hilfemöglichkeiten den Überblick zu behalten. Oft fühlen die Angehörigen sich mangelhaft informiert und unverstanden.

Eine erste Orientierung in dieser Situation gibt die Broschüre "Psychisch krank. Und jetzt?", herausgegeben vom Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker.

In knapper Form wird ein Einblick in die wichtigsten Themen gegeben, so dass die Angehörigen sich auf dieser Basis an anderen Stellen weitergehend informieren können: Missverständnisse über psychische Erkrankungen werden beseitigt, Diagnosen und Therapiemöglichkeiten skizziert. Auch die Standards in der psychiatrischen Behandlung werden angesprochen."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Zwischen Liebe und Abgrenzung

Angehörige im Zwiespalt der Gefühle

"Wenn ein Familienmitglied psychisch krank ist, dann sind die Angehörigen, die Familien, oft ebenfalls großen Belastungen ausgesetzt.

Immer wieder stossen sie an ihre eigenen Grenzen. Hilflosigkeit, Trauer, Zorn und Verzweiflung, das sind Emotionen, über die Angehörige in den Selbsthilfegruppen häufig berichten – und diese Emotionen stehen im Widerstreit zu der Zuneigung zu dem kranken Familienmitglied, der Liebe, dem Wunsch, zu helfen und zu unterstützen.

In der Broschüre wurden vier Vorträge zusammengestellt, die sich mit diesem Konflikt befassen und die auf den mitunter langjährigen Erfahrungen vieler Familien beruhen. Sie bietet breiten Raum für die Gefühlslage der Familienangehörigen und soll Anregungen geben und Mut machen, sich selbst zu hinterfragen, aus Erfahrungen zu lernen und neue Wege für sich selbst zu entdecken."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Was tun bei Konflikten und Aggressionen in Familien mit psychisch kranken Angehörigen?

Empfehlungen für Familien und Freunde

"Mit dieser Broschüre möchten wir Familien Mut machen, um über eine besondere Form der häuslichen Gewalt zu sprechen, nämlich über verbale oder körperliche Übergriffe erkrankter Familienmitglieder auf ihre Angehörigen.

Wir möchten Mut machen zu sehen, dass sie auch und trotz der Krisen viele Dinge bereits richtig machen, dass viele der betroffenen Familien im Laufe der Jahre auch ohne professionelle Anleitung gelernt haben oder lernen mussten, die angespannten Situationen erfolgreich zu deeskalieren. Mut machen, sich überhaupt oder auch weitere Hilfe zu suchen und ggf. beraten zu lassen.

Angesprochen sind Familien, die mehr als nur einmal mit Sachbeschädigungen, Beleidigungen, Androhung körperlicher oder tatsächlich erfahrener Verletzungen konfrontiert wurden.

Mit dieser Broschüre wollen wir Wege aufzeigen, wie Sie sich selbst etwas mehr schützen können, dass Sie ebenso wie die erkrankten Personen, so wie alle Menschen ein Recht auf psychische und körperliche Unversehrtheit haben."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Nicht von schlechten Eltern

Informationen für psychisch kranke Eltern und ihre Partner zum Umgang mit ihren Kindern

"Ihr Partner leidet unter starken Stimmungsschwankungen: Mal ist er niedergeschlagen und depressiv, dann wieder überschwänglich oder aggressiv. Sie verstehen das ja noch einigermaßen, aber verstehen es auch Ihre Kinder?

Diese Broschüre soll erkrankten Eltern und ihren Partnern den Umgang mit ihren Kindern erleichtern und sie motivieren, sich Hilfe zu holen.

Die Broschüre wurde im Rahmen eines Projektes erstellt, das die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie gemeinsam mit dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen durchführt und das dazu beitragen soll, die Aufmerksamkeit für Kinder in Familien mit einem psychisch Kranken zu erhöhen und diesen Kindern altersgemäße Informationen zur Verfügung zu stellen und sie zu ermutigen, für sich selbst Hilfe und Unterstützung einzufordern."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Wahnsinnskinder?

Informationen für Eltern zum Umgang mit psychisch auffälligen Kindern

"Diese Broschüre bietet betroffenen Eltern eine erste Orientierung über psychische Störungen im Kinder- und Jugendalter, Behandlungsmöglichkeiten und mögliche Anlaufstellen für Hilfe und Unterstützung."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Was ist denn nur mit Philip los?

Aufklärung, Information und Hilfe für Geschwister, Freunde und alle, die mit einem psychisch kranken Menschen zusammen leben

"Wenn ein Mensch psychische Probleme hat, eine seelische Störung entwickelt oder gar eine länger andauernde psychische Krankheit, betrifft das immer auch seine Angehörigen und engen Freunde. Das gilt bei jüngeren Betroffenen natürlich für die Eltern, aber auch Geschwister und Freunde haben Fragen und brauchen selbst Hilfe.

In Form eines Teenie-Tagebuches soll diese Broschüre zur Aufklärung beitragen und Mut machen, rechtzeitig nach der passenden Hilfe zu suchen und diese in Anspruch zu nehmen.
Denn eines steht am Ende fest: Wir lassen Philip nicht im Stich!"

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

Informationen für Kinder und Jugendliche

Kinder psychisch kranker Eltern - Infos für Betroffene

Flyer für interessierte Menschen aus dem Umfeld betroffener Familien

"Infos für interessierte Menschen aus dem Umfeld betroffener Familien zum Thema "Kinder psychisch kranker Eltern"

(Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.)


 

Jetzt bin ich dran!

Infos für Kinder von 8-12 Jahren mit einem psychisch kranken Elternteil

"Unsere Broschüre "Jetzt bin ICH dran - Informationen für Kinder von 8-12 Jahren mit psychisch kranken Eltern" ist nachgedruckt worden.

Sie soll dazu beitragen, die Aufmerksamkeit für Kinder in Familien mit einem psychisch Kranken zu erhöhen und diesen Kindern altersgemäße Informationen zur Verfügung zu stellen und sie zu ermutigen, für sich selbst Hilfe und Unterstützung einzufordern."

(Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.)


 

It's my turn

Informationen für Jugendliche ab 12 Jahren

"Hallo, du bekommst diese Broschüre, weil dein Vater oder deine Mutter in psychiatrischer oder psychologischer Behandlung sind.

Der Arzt sagt vielleicht, dass sie wegen einer psychischen Störung behandelt werden müssen. Andere Menschen nennen das "nicht ganz dicht sein", "eine Schraube locker haben" oder "nicht mehr alle Tassen im Schrank haben". Oder jemand sagt einfach, dass dein Vater oder deine Mutter "verrückt" sind.

Wenn ein Elternteil von dir psychische Probleme hat, kann das auch dein Leben beeinflussen. Wahrscheinlich gibt es viele Dinge, die für dich unklar sind und über die du gern mehr wissen möchtest. Vielleicht verstehst du nicht, was mit deinem Vater oder mit deiner Mutter eigentlich los ist.

Es ist auch möglich, dass die Situation bei dir zu Hause sehr verändert ist, seitdem ein Elternteil besondere Probleme hat. Vielleicht findest du es schwierig mit der Situation umzugehen und fragst dich, was du tun kannst?

Diese Broschüre gibt dir allgemeine Informationen, ein paar Tipps und Hinweise. Wenn du mehr wissen willst oder mal mit jemandem ausführlicher reden möchtest, findest du auf der letzten Seite Adressen, an die du dich wenden kannst.

So beginnt die Broschüre, die Jugendlichen helfen soll, die psychische Erkrankung eines Elternteils besser zu verstehen und sich Hilfe zu holen.

Die Broschüre wurde im Rahmen eines Projektes erstellt, das die Familien-Selbsthilfe Psychiatrie gemeinsam mit dem Bundesverband der Betriebskrankenkassen durchführt und das dazu beitragen soll, die Aufmerksamkeit für Kinder in Familien mit einem psychisch Kranken zu erhöhen und diesen Kindern altersgemäße Informationen zur Verfügung zu stellen und sie zu ermutigen, für sich selbst Hilfe und Unterstützung einzufordern."

(Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.)


 

Informationen zu Krankeitsbildern

Andreas Knuf: Borderline. Die Krankheit verstehen und Hilfe finden

Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.

"Borderline ist eine schwer verstehbare Erkrankung, über die zwischen Tabuisierung und "Modediagnose" auch heute noch in der Öffentlichkeit wenige Informationen vorhanden sind. Die Erkrankung ist verbreiterter als allgemein angenommen: Etwa eine Million Menschen sind in Deutschland betroffen. Dabei hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass es wirkungsvolle psychiatrische und psychotherapeutische Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Deshalb hat der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker 2007 erstmals für Deutschland eine Broschüre herausgebracht, die der Psychologe Andreas Knuf für die Schweizer Stiftung Pro Mente Sana erarbeitet und den bundesdeutschen Verhältnissen angepasst hat. Diese Broschüre wurde 2015 zum zweiten Mal nachgedruckt.

In einer Sprache, die den aktuellen Wissensstand vermittelt und zugleich am Alltag der Betroffenen anknüpft, vermittelt die Broschüre in kompakter Form Wissen, um die Erscheinungsformen dieser Erkrankung einordnen und eine Richtschnur für den Umgang mit ihr finden zu können. Dabei wendet sie sich an Betroffene und ihre Familien."

(Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.)


 

Schizophrenie

Antworten auf die häufigsten Fragen von Familien mit an Schizophrenie Erkrankten

"Was ist Schizophrenie? Schizophrenie ist eine unverstandene psychische Störung. Schizophrenie ist ein Leiden, das Angst macht. Schizophrenie ist – entgegen einem weitverbreiteten Vorurteil – eine ernste, aber gut behandelbare Krankheit.

Sie ist zugleich die schillerndste aller psychischen Störungen. Sie kann leicht sein oder schwer. Sie kann akut und dramatisch verlaufen oder schleichend und für Aussenstehende kaum wahrnehmbar. Sie kann kurze Zeit andauern oder ein ganzes Leben. Sie kann einmalig auftreten. Sie kann in längeren oder kürzeren Abständen wiederkehren. Sie kann ausheilen oder zu Invalidität führen.

Sie trifft Jugendliche im Prozess des Erwachsenwerdens und in der beruflichen Entwicklung. Sie trifft Männer und Frauen, die mitten im Leben stehen oder an der Schwelle zum Alter. Schizophrenie ist nicht selten. Sie ist so häufig wie eine insulinpflichtige Zuckerkrankheit. Jeder Hundertste von uns wird daran erkranken. In jeder Nachbarschaft gibt es jemanden, der daran leidet. ...

Allein an dieser Beschreibung läßt sich erkennen, wie schwierig es für Angehörige eines an Schizophrenie erkrankten Menschen sein kann, sich mit der Krankheit auseinander zu setzen."

Quelle: Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.


 

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